Die Wertschöpfungsketten

Wertschöpfungskette 1:

Bioenergie in der Oberlausitz mit regionalem Holz

Im Zentrum der Wertschöpfungskette „Bioenergie in der Oberlausitz mit regionalem Holz“ steht die Firma Bioenergie Oberlausitz GmbH (BOL). Ziel ist die Vernetzung von Akteuren aus dem Bereich der Ernergieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen. Aktuell wird am Standort Berthelsdorf eine Biogasanlage eröffnet. Bei diesem Projekt arbeiten Waldbesitzer und Landwirte exemplarisch in einem regionalen Wirtschaftskreislauf zusammen. So wird die Biogasanlage einerseits durch landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Holz aus Kurzumtriebsplantagen betrieben, die bei der Stromgewinnung anfallende Wärme wird unter anderem für die Trocknung von Scheitholz und Holzhackschnitzeln genutzt. Von der anfallenden Wärme profitieren weiter die umliegenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

Ansprechparter:
Herr Birner (BOL)
Tel.: 035873/43 33
Mobil: 0152/21562358

Wertschöpfungskette 2:

Ökologisches, energieeffizientes und gesundes Bauen mit Holz aus der Lausitz

Der Baustoff Holz spielt bei den für die Oberlausitz typischen Umgebindehäusern sowie im Passivhausbau eine wesentliche Rolle. Dieses Netzwerk soll die Verwendung von in der Region gewachsenem Holz in der Oberlausitz fördern. Die Voraussetzung dafür schaffen kleine regionale Wertschöpfungsketten, mit denen abseits der üblichen Massenproduktion Marktnischen für kleinere Sägewerke, Zimmerer und Tischler erobert werden können.

Ansprechpartner:
Herr Thomas (SBZ)
Tel.: 03583/516663
Mobil: 0170/6325918

Wertschöpfungskette 3:

Innovative Holzprodukte aus Lausitzholz

Neben sächsischen Erfindungen wie dem Holzschliffpapier, dem Bierdeckel und der Filtertüte sollen auch aktuelle Produktentwicklungen in der Region gehalten und gefördert werden. Das sächsische Ingenieurbüro Naumann und Stahr entwickelte beispielsweise ein Holzbausystem mit speziellen Doppel-T-Holzschalungsträgern, welches den Bau von bis zu 5 Vollgeschossen ermöglicht. Diese speziellen Holzbauteile sollen zukünftig aus einheimischem Holz und von Sägewerken der Region Oberlausitz gefertigt werden.

Ansprechpartner:
Herr Thode (TSS)
Tel.: 035203/39235
Mobil: 0175/2057526

Wertschöpfungskette 4:

Halb- und Fertigwaren aus Lausitzholz produziert von regionalen Sägewerken

Die Analyse der Region hat gezeigt, dass trotz umfangreicher Ausstattung der Region mit Wald (34,5%) und entsprechenden Verarbeitungskapazitäten der 1. Stufe die nachgelagerten Branchen der holzverarbeitenden Industrie, des Holzhandwerkes und der Papierindustrie ihre benötigten Halbwaren ganz überwiegend von außerhalb einführen. Mit den Akteuren des Clusters Forst und Holz sollen daher in sondierenden Gesprächen Möglichkeiten erörtert werden, zumindest einen Teil dieser Halbwaren durch vor Ort gewachsenes und verarbeitetes Holz zu substituieren.

Ansprechpartner:
Herr Ransch (FBG Brauna, FBG Großdubrau)
Mobil: 0172/3659389

Wertschöpfungskette 5:

Forschungsvernetzung im Kompetenzzentrum Forst-Holz-Papier der TU Dresden

An der TU Dresden hat sich aus dem Kreis dreier Fakultäten und unter Mitarbeit des Instituts für Holztechnologie Dresden gGmbH (IHD) ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum Forst-Holz-Papier (KFHP) gegründet. Dessen Schwerpunkte liegen vor allem in der gemeinsamen Initiierung und Bearbeitung von Projekten auf den Gebieten der Holzkunde, Holzwerkstoffe und Bindemittel, der Holzvergütung, Bearbeitung (Umformen/Nachformen, Fügen/Kleben, Trennen) und Oberflächentechnologie, der Möbel und Bauelemente, der Papierherstellung und Verarbeitung. Ziel der Arbeit der Clusterinitiative ist die Verbindung des bereits bestehenden wissenschaftlichen Netzes des KFHP mit den entsprechenden Akteuren aus der Projektregion Oberlausitz, die Initiierung von Projekten sowie die Schaffung von Grundlagen für einen Wissenstransfer.

 

Ansprechpartner:
Herr Dr. Gerold
Tel.: 035204/60536